Senioren Union: Den Friedhöfen mehr Beachtung schenken

Sind die Friedhöfe der Kurstadt Bad Soden-Salmünster noch Stätten, in denen die Bürger würdig Ihrer Toten gedenken können?  „Diese Frage müssen sich viele Bürger von  Bad Soden-Salmünster stellen, wenn sie die Friedhöfe in Bad Soden, Salmünster oder Romsthal besuchen“, so Dr. Schier, Vorsitzender der Senioren-Union der Kurstadt.
Während sich die meisten Bürgerinnen und Bürger liebevoll um die Gräber ihrer Angehörigen kümmern, befinden die öffentlichen Flächen häufig ich einem mehr als beklagenswerten Zustand.

Der Bürgermeister und die ihn tragenden politischen Gruppen von SPD und GWL haben  es in den letzten Jahren an der nötigen Sorgfalt bei der Friedhofsgestaltung missen lassen, so Dr. Schier: „Obwohl die Bürger hohe Bestattungs- und Nutzungsgebühren bezahlen müssen,  geben die Friedhöfe kein zufriedenstellendes  allgemeines Gestaltungsbild ab, ganz zu schweigen von nicht  erledigten Pflichten, wie etwa   dem Schneiden der Hecken, dem  Anlegen gut begehbarer Wege zu den Gräbern, dem  Beseitigen überalterter und dem  Anpflanzen neuer Büsche und Bäume, der Sicherung von Hanglagen in unmittelbarer Nachbarschaft von Gräbern , der Pflege und Säuberung von Räumen in den Trauerhallen  usw.

Wichtige Maßnahmen, wie der von den Huttengrund-Ortsbeiräten geforderte  Wetterschutz an der Friedhofshalle für die Besucher bei Beerdigungen bei schlechtem Wetter oder die Sanierung der historischen Mauer am Friedhof in Romsthal  werden wohl städtischerseits erst gar nicht in den Fokus  genommen. Wie wenig den Friedhöfen seitens der Verantwortlichen als würdige Ruhestätte Rechnung getragen wird, wird auch an dem Service sichtbar, der den Friedhofsbesuchern geboten wird. Die Ortsbeiräte von Romsthal, Eckardroth und Wahlert kämpfen seit Monaten um die tägliche Öffnung der Toilettenanlage.

Die Besucher(innen) der Friedhöfe der Kurstadt, allen voran ältere Einwohner,  müssen seit vielen Jahren  volle Gießkannen schleppen oder Erde , Schotter und Unkraut im Eimer von den Gräbern zu den Autos oder an die Lagerstätten tragen, obwohl die CDU bereits seit zweiweinhalb Jahren die Anschaffung neuer Schubwagen im Chipsystem für den Transport von schweren Gießkannen, Geräten und Matrialien  gefordert hat.  „Transportwagen gehören heute auf vielen Friedhöfen zum Inventar, nicht aber in Bad Soden-Salmünster“, weist Dr. Schier auf einen Zustand hin, der fast den Eindruck erweckt, als ob hier bewusst  von SPD und GWL die CDU-Forderungen torpediert werden.  Der Vorsitzende der Senioren Union: „Leidtragende sind die meist älteren Friedhofsbesucher. “

Dr. Schier rief SPD und GWL auf, „ unseren Friedhöfen mehr Beachtung zu schenken“.  Wie es funktionieren kann, machen derzeit viele Initiativen von ehrenamtlich tätigen Bürgern vor Ort deutlich, denen die Senioren Union dafür ihren Dank ausspricht. Die Initiativen sollten aber nicht wieder im Sande verlaufen, weil seitens der Politik mit dem Argument „des fehlenden Geldes“ nichts getan wird.  Dr. Schier: „Wenn es um den Abriss und Neubau eines Hallenbades oder um den Bau einer neuen Stadthalle für hohe Millionenbeträge geht, habe ich das Argument des fehlenden Geldes nie gehört. Für unsere verstorbenen Bürger zu sorgen kostet vergleichsweise wenig und die politisch Verantwortlichen sollten das nicht ganz unten auf ihrer Prioritätenliste ansiedeln.

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