„Die Stadtverordneten müssen ihrer Verantwortung gerecht werden und dürfen aus politischen Erwägungen keiner Betriebsprüfung vorweggreifen“

CDU Fraktion äußert sich zu den jüngsten Äußerungen von SPD Fraktionschef Kleespies

Die CDU-Fraktion zeigt sich irritiert über die Äußerungen von SPD-Fraktionschef Kleespies zur alten Kleinschwimmhallte. „Dass er behauptet, die Sanierung der alten Halle hätte 10 Millionen Euro gekostet, mit weiteren Risiken, ist sachlich falsch und bedarf einer Richtigstellung“, setzt der CDU-Fraktionsvorsitzende Dr. Viering an. Weiterlesen „Die Stadtverordneten müssen ihrer Verantwortung gerecht werden und dürfen aus politischen Erwägungen keiner Betriebsprüfung vorweggreifen“

CDU fordert U-3-Ausbau intensiver durch die Stadt unterstützen

Der Bürger kann sich des Eindrucks nicht erwehren, dass „blinder Aktionismus“ vor konzeptioneller Entwicklung steht. Anders ist es nicht zu verstehen, was sich derzeit um   den Abriss der Kleinschwimmhalle tut,  so der CDU-Fraktionsvorsitzende Dr. Gerhard Schier zu einer Maßnahme, die immer mehr Bürger zum Kopfschütteln veranlasst.

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Unterschriftenliste/Präsentation zur Hallenthematik in Bad Soden – Salmünster (Kleinschwimmhalle und Multifunktionshalle)

Über die unten stehenden Links erhalten Sie die Präsentation von der Infoveranstaltung zur Hallenthematik am 6.9.12 sowie die Unterschriftenlisten zur Sanierung der Kleinschwimmhalle und zum Bau einer Turnhalle in Bad Soden. Weiterlesen Unterschriftenliste/Präsentation zur Hallenthematik in Bad Soden – Salmünster (Kleinschwimmhalle und Multifunktionshalle)

Bürgerdiaolog zur Hallenthematik

Sehr geehrter Damen und Herren,

die Diskussion über die verschiedenen Hallen in unserer Stadt hat die politische Debatte in den letzten Wochen und Monaten geprägt. Wir als CDU haben uns lange für den Erhalt und die preiswerte Sanierung der Stadthalle eingesetzt, da wir dies für die kostengünstigste und bürger- sowie vereinsfreundlichste Lösung gehalten haben. Leider müssen wir jedoch zur Kenntnis nehmen, dass die Entscheidung der parlamentarischen Mehrheit aus SPD und GWL zur Schließung der Stadthalle nicht rückgängig zu machen sein wird. Weiterlesen Bürgerdiaolog zur Hallenthematik

Gerhard Schier kritisiert SPD und GWL

„Es ist schon erstaunlich, was man in der Politik alles als Erfolg verkaufen kann,“ kommentiert der CDU-Fraktionsvorsitzende Dr. Gerhard Schier die Aussagen zur Zwischenbilanz nach einem Jahr GWL/SPD-Koalition in Bad Soden-Salmünster.

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„Eine einmalige Chance“

CDU-Parteichef Johannes Wiegelmann in Bad Soden-Salmünster sieht sich als Generationenvermittler. Der Abiturient fühlt sich auch mit 18 Jahren reif genug, um einen Stadtverband zu leiten.

Umbruch in der CDU: die traditionell stärkste politische Kraft in Bad Soden-Salmünster stellt keinen Bürgermeisterkandidaten und setzt an der Parteispitze auf einen Abiturienten.

Frankfurter Rundschau (FR): Schon mit 16 Jahren haben Sie sich politisch engagiert? Warum ist die CDU Ihre Partei?
Johannes Wiegelmann (JW): Die Terroranschläge vom 11. September 2001 waren ein Schlüsselerlebnis. Ich glaube, dass man nur durch präventives Handeln solche Ereignisse verhindern und durch aktives politisches Handeln etwas bewegen kann. Weil ich durch meine Familie und meine Schule christlich geprägt bin, kam für mich nur die CDU in Frage.

FR: Wie war die Reaktion von Altersgenossen, die sich vielleicht tendenziell eher für die Disko als für Politik interessieren?
JW: Das eine schließt das andere nicht aus. Viele meiner Freunde engagieren sich politisch, gehen aber trotzdem in die Disko. Missgunst oder Häme habe ich an keiner Stelle erlebt, eher Anerkennung. Die steigende Mitgliederzahl der Jungen Union in Bad Soden-Salmünster und der Eintritt von JU-Mitgliedern in die CDU zeigen, dass sich auch andere Jugendliche ähnlich engagieren.

FR: Wie wurden Sie Stadtverbandsvorsitzender? Waren Sie sofort von der Idee begeistert?
JW: Natürlich habe ich zunächst gezögert, als eines der jüngsten Mitglieder das Amt zu übernehmen. Durch Ermutigung von älteren Kollegen habe ich mich letztlich überzeugen lassen.

FR: Wie läuft die Zusammenarbeit mit älteren Parteikollegen? Müssen Sie manchmal kämpfen, um ernst genommen zu werden?
JW: Die Zusammenarbeit läuft hervorragend. Selbstverständlich muss ich mir die Akzeptanz durch meine Arbeit sichern und das in mich gesetzte Vertrauen durch Leistung zurückzahlen.

FR: Fühlen Sie sich mit 18 Jahren reif genug, um einen ganzen Stadtverband zu leiten oder stoßen Sie manchmal an Ihre Grenzen?
JW: Natürlich bestehen noch Unsicherheiten. Aber das Schöne ist, dass ich jederzeit auf Erfahrung älterer Parteikollegen zurückgreifen kann und sie mich unterstützen, so wie unser Stadtverordnetenvorsteher Richard Pfahls.

FR: Was bedeutet Ihnen die Doppelfunktion als Partei- und JU-Vorsitzender? Wo sehen Sie programmatische Schnittstellen?
JW: Die Doppelfunktion ist eine einmalige Chance für die Kommunikation zwischen den Generationen. Die programmatischen Schnittstellen wurden bereits durch unseren Slogan „Gut für Jung und Alt“ bei der Kommunalwahl deutlich. Für die Jugendlichen ist es wichtig, dass sie weiterhin Ausbildungsmöglichkeiten vor Ort haben. Im Freizeitbereich gilt es, Einrichtungen wie die Kleinschwimmhalle zu erhalten sowie die Situation in der Stadthalle oder der Turnhalle in Bad Soden zu optimieren, damit weiterhin ein Treffpunkt für die Jugendlichen vorhanden ist.

FR: Was möchten Sie darüber hinaus politisch in der Stadt bewirken?
JW: Mein Ziel ist es, dass Bad Soden-Salmünster lebenswert für Jung und Alt bleibt. Dafür ist es wichtig, dass die Stadt über finanzielle Mittel dafür verfügt.

FR: Das heißt konkret?
JW: Langfristiger Schuldenabbau und Einnahmeverbesserung. Dazu gehören die Ansiedlung von Firmen und Investitionen im Bereich der erneuerbaren Energien sehen. Der Gesundheitsstandort Bad Soden-Salmünster muss erhalten und durch einen wirtschaftlichen Kurbetrieb abgesichert werden.

FR: Wo sehen Sie sich politisch in zehn Jahren?
JW: In der Politik kann man nichts planen. Zunächst einmal stehen Kommunalpolitik und meine berufliche Ausbildung nach dem Abitur im Vordergrund.

Das Interview führte Jonas Jordan
Foto: Rolf Oeser

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