Neben der Neuwahl des Kassierers haben sich die Christdemokraten aus Bad Soden-Salmünster in ihrer jüngsten Mitgliederversammlung auf die Kommunalwahl eingestimmt. Der Kreisbeigeordnete und Spitzenkandidat der CDU Main-Kinzig, Winfried Ottmann, war als Hauptredner ins Spessart Forum gekommen, um in einem abwechslungsreichen, von großer fachpolitischer Detailkenntnis geprägten Vortrag von seiner Arbeit als Dezernent zu berichten. 

Einen Schwerpunkt legte Ottmann auf seine Tätigkeit als Schuldezernent. So werde derzeit der neue Schulentwicklungsplan für die allgemeinbildenden Schulen erarbeitet. Knapp 100 Schulen gebe es derzeit im Main-Kinzig-Kreis und der Bedarf im Westkreis wachse. So müsse in den kommenden Jahren im Westkreis das Angebot im Bereich der Gymnasien erweitert werden. 

Ein hessenweit ganz besonderes Pilotprojekt läuft derzeit unter Federführung von Winfried Ottmann an zwei Schulen im Main-Kinzig-Kreis. „Um das pädagogische Personal an den Schulen zu entlasten, haben wir an der Kopernikus Schule und den Beruflichen Schulen in Gelnhausen Schulverwaltungsleiter eingesetzt. Das Land Hessen übernimmt 89% der Finanzierung der Personalkosten. Zu häufig binden organisatorische, rein verwaltungstechnische oder buchhalterische Aufgaben Lehrkräfte und Schulleitungen. Diese Aufgaben auf Verwaltungsleiter zu übertragen und den Lehrkräften mehr Zeit für die pädagogische Arbeit zu geben, war mir ein Herzensanliegen und ich bin froh, dass das Land Hessen dies unterstützt“, begründet Ottmann das Pilotprojekt.

Zudem geht Schuldezernent Ottmann derzeit mit drei Modell-Digitalschulen vor – unter anderem die Henry-Harnischfeger-Schule in Bad Soden-Salmünster. Hier werden mit entsprechender technischer Ausstattung digitale Unterrichtsmethoden entwickelt und getestet. Erleichtert werden die digitalen Testfelder durch die Breitbandanbindung, denn die Breitband Main-Kinzig GmbH, die ebenfalls zum  Zuständigkeitsbereich von Ottmann gehört, konnte im vergangenen Jahr den Anschluss aller Schulen an das Breitbandnetz abschließen. „1.500 Klassenräume wurden bereits mit WLAN aufgerüstet. Zudem hat der Main-Kinzig-Kreis frühzeitig insgesamt über 3.000 iPads bestellt, die Auslieferung erfolgt in den nächsten Wochen“, rechnet Ottmann vor. Die Diskussion mit den Mitgliedern der CDU zeigte gleichwohl, dass der Bedarf noch höher sei und noch Geräte fehlen, die als Bedarf von den Schulen gemeldet wurden. Dennoch sei man im Main-Kinzig-Kreis aufgrund des frühzeitigen Handelns und des guten digitalen Umfeldes an den Schulen vielen Landkreisen weit voraus. Darauf dürfe man sich nicht ausruhen, sondern es gelte konsequent im Sinne der Schüler und Lehrkräfte weiterzuarbeiten, so Ottmann.

„Der Vortrag und die Diskussion mit Schul- und Wirtschaftsdezernent Ottmann haben eindrucksvoll gezeigt, dass es für die Schüler und Lehrer einen großen Unterschied macht, wenn an der Spitze der Schulverwaltung vorausschauend gearbeitet wird. Dies gilt für die digitale Ausstattung der Schulen, aber auch für weitere Felder rund um den Schulbetrieb – wie bspw. den Schülertransport oder die Sanierungsarbeiten. Winfried Ottmann hat in den vergangenen Jahren in all diesen Bereichen größte Anstrengungen unternommen. Es wurde vieles erreicht, es gibt aber ebenso viel zu tun. Wir sind froh und dankbar, dass wir mit Winfried Ottmann als unserem Spitzenkandidaten in die Kreistagswahl ziehen dürfen“, erklärt Johannes Wiegelmann, Vorsitzender der Kurstadt CDU.

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