Reaktion zur Äußerung von Heinz Lotz, MdL

Die CDU Bad Soden-Salmünster zeigt sich irritiert über die jüngsten Äußerungen des SPD-Landtagsabgeordneten Heinz Lotz zu einem offenen Diskussionsabend mit CDU-Landtagsabgeordneten Michael Reul zum Thema Windkraft vor Ort.

„Es wirkt irritierend, wie Herr Lotz zu seiner Aussage, Reul verunsichere die Bürger, kommt, ohne die Veranstaltung überhaupt besucht zu haben“, wundert sich CDU-Fraktionsvorsitzender Dr. Tobias Viering. „Man sollte doch mit seiner Meinung zu etwas, bei dem man gar nicht beteiligt war, etwas bescheidener umgehen.“

„Herr Lotz behauptet, die Ausweisung von Vorrangflächen sei als „etwas Schlechtes“ dargestellt worden, um dann selbst ihre Vorzüge darzustellen. Wäre Herr Lotz vor Ort gewesen, hätte er sicherlich mitbekommen, dass sich diesbezüglich die Diskussion des Abends mit seinen Aussagen weitgehend deckt“, gibt der CDU-Stadtverordnete Christian Müller zu bedenken. „An welcher Stelle habe Reul, wie Lotz sagt, die Rolle des MKK beim Thema Windkraft als eine entscheidend dargestellt? Lotz entwertet die Bemühungen der Kreistagsmitglieder, sich für die Belange der Menschen vor Ort einsetzen, wenn er die Rolle des MKK beim Thema Windkraft kleinredet.“

Unter den Besuchern wurde klar kommuniziert, dass es zwischen der Ausweisung bestimmter Flächen und dem Bau von WKA keinen 1:1-Zusammenhang gibt. „Aber die Ausweisung ist eben ein früher Schritt“, so CDU-Vorsitzender Johannes Wiegelmann. „Herr Lotz versteht die Ausweisung von Vorrangflächen als Chance der Bürger und Kommunen, frühzeitig auf Planungen Einfluss zu können. Wenn er dann aber aus der Luft heraus feststellt, die Bürger ließen sich verunsichern, dann klingt es für mich, als traute er den Bürgern nicht wirklich zu, kritisch mit unterschiedlichen Argumenten umgehen zu können.“

„Da Herr Lotz einen, wohl witzig gemeinten, Vergleich mit Don Quijote bemüht: Jener kämpfe gegen Windmühlen, weil er sie für Riesen hielt. Wir sprechen uns gegen den Bau von WKA im Stadtgebiet aus, weil diese tatsächlich ‚Riesen‘ sind, Riesen, die das Standing unserer Region als erholungswirksamen Naturraum untergraben können. Beim nächsten Mal“, wünscht sich Viering, „möge Herr Lotz doch den Weg von Marjoß nach Alsberg wagen. „Andere interessierte Bürger, wie die CDU-Landratskandidatin Srita Heide oder ein aus Frankfurt stammender Arzt hatten noch längere Anfahrten. Dann könnte Herr Lotz auch direkt vor Ort für Klarheit sorgen und im Anschluss auch aus erster Hand darüber berichten.“

 

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