„Wer Kritik übt, wird von SPD und GWL niedergemacht.“

„In Bad Soden-Salmünster ist in der öffentlichen Diskussion eine Atmosphäre entstanden, die sehr bedenklich ist“, meint der CDU-Fraktionsvorsitzende Andreas Sobrino zu den Presseveröffentlichungen von SPD und GWL der letzten Tage. „Insbesondere die Kollegen Dr. Frank Kleespies (SPD) und Hans Georg Schießer (GWL) tun sich unserer Meinung nach mit einem Verhalten hervor, das nicht nur in der politischen Landschaft zu einer vergifteten Atmosphäre führt: Vorwürfe wie ‚billige Effekthascherei‘ und ‚beleidigende Angriffe‘, oder Begriffe wie ‚Engstirnigkeit‘ und ‚christlicher An- stand‘, haben mit sachlicher Argumentation nichts zu tun, sondern sind politische Brunnenvergiftung. Solche Versuche, eine ‚Schlammschlacht‘ vom Zaun zu brechen, wird in der Bevölkerung das Interesse für Kommunalpolitik kaum vergrößern. Deshalb legt bitte Wert auf Sachlichkeit und weniger Polemik in der politischen Auseinandersetzung.“

Die CDU Bad Soden-Salmünster möchte sich daher an dieser Stelle in zwei Artikeln zu den Vorwürfen und Unterstellungen der SPD und GWL sachlich äußern.

Stichwort Kurdirektor: Die CDU hat im Kontext Kurbetrieb die Frage aufgeworfen: Sollte sich Bad Soden-Salmünster zwei Kurdirektoren leisten? Die CDU denkt Nein. Im Falle einer klaren (und notwendigen Kompetenzzuweisung) hätte dann einer der beiden Kurdirektoren im Bereich Gäste und Marketing nichts mit der Kur an sich zu tun. Dies lässt den Titel ‚Kurdirektor‘ in seiner Funktion sehr fragwürdig erscheinen. Auch muss ein Gebilde mit zwei Kurdirektoren sehr konstruiert wirken, von der Frage nach einer sinnvollen Platzierung des Titels ‚Kurdirektor‘ in einem zeitgemäßen Marketing ganz zu Schweigen. Über all diese Punkte muss man als verantwortlicher Kommunalpolitiker reden dürfen.

Stichwort Innenstadtbelebung: Die CDU hat in ihr Wahlprogramm die Belebung der Kernbereiche von Bad Soden und Salmünster aufgenommen. Bezüglich des Verlustes von 30.000 Übernachtungen hat Burkhard Kornherr darauf hingewiesen, dass Kurgäste eben nicht gerne in eine „tote Stadt“ gehen, wie das ein Repräsentant eines bedeutenden Reiseveranstalters formuliert hatte. Herr Kornherr hat im Rahmen dieser Aussagen weder die örtliche Gewerbestruktur schlecht geredet, noch Negativwerbung betrieben, wie von Schießer und Dr. Kleespies behauptet haben. Ihre Kritik geht grob fehl, bedenkt man das große Lob von Bürgermeister Büttner im Stadtparlament (14. September 2015) für Kornherrs Unterstützung bei der Akquise von Fördermitteln in Höhe von meh- reren hundert Tausend Euro. Dieser Vorgang ist ein gutes Beispiel dafür wie SPD und GWL mit Leuten verfahren, die erst Gutes getan, später aber eine gegensätzliche Meinung vertreten haben: Wer Kritik übt, wird niedergemacht.

 

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