Wiegelmann äußert sich zum Generationentreff in Salmünster

Auf Anfrage der „Kinzigtal Nachrichten“ nahm der stellv. Fraktionsvorsitzende und Spitzenkandidat für die Kommunalwahl, Johannes Wiegelmann, wie folgt Stellung zur Position der CDU zu einem geplanten Generationentreff im Stadtteil Salmünster:

Zuvorderst ist es das Anliegen der CDU Fraktion einen Generationentreff in Salmünster zu installieren, welcher für die Altstadt Salmünster positive Auswirkungen hat, sage zu einer Belebung der Altstadt führt. Die vier aktuell diskutierten Optionen (Umbau Schleifrashof, Anbau an das Sportlerheim, Kooperation mit der ev. und kath. Pfarrgemeinden, Umbau des Modehauses Kosidlo) haben alle ihren Charme und gehören sorgfältig gegeneinander abgewogen. Bei dieser Abwägung sind für die CDU Fraktion vor allem der Standort, die Kosten für einen Umbau/Anbau/Neubau, die in den Bestandsobjekten vorhandene Infrastruktur sowie die späteren Nutzungsmöglichkeiten (d.h. Anzahl, Aufteilung und Schnitt der zur Verfügung stehenden Räume) von Bedeutung. Leider liegen derzeit vor allem hinsichtlich der Kosten und hinsichtlich der Nutzungsmöglichkeiten noch nicht alle notwendigen Informationen auf dem Tisch, um in der Fraktion abschließend eine Entscheidung zu treffen.

Auch wenn die Option „Kosidlo“ ohne Zweifel ihren Reiz hat und sich bereits die SPD Fraktion sowie der Ortsvorsteher von Salmünster für dieses Modell ausgebrochen haben, so muss doch derzeit festgestellt werden, dass keine seriösen und belastbaren Kostenkalkulationen vorliegen, auf welcher eine Entscheidung getroffen werden könnte, da weder der Sanierungs- noch der Umbaubedarf durch Fachleute abschließend ermittelt bzw. mitgeteilt wurde.
So dürfte bei den bisher genannte Zahlen für den Umbau des Kosidlo wohl vor allem der Wunsch der Vater des Gedankens sein.

Hinsichtlich der konkreten Gestaltung des Generationentreffs ist für die CDU Fraktion von Bedeutung, dass die Interessen und Anliegen der Vereine berücksichtigt werden. So sollten die Räumlichkeiten zum einen dazu geeignet sein, Theater- und Orchesterproben, größere Vereinsfeiern (bspw. Weihnachtsfeiern) und die Lagerung von Materialien zu ermöglichen, zum anderen sollten die Räume so nutzbar sein, dass mit kleineren Gruppen bequem dort gearbeitet werden kann. Selbstverständlich muss der Generationentreff auch behinderten- bzw. seniorengerecht sein. Die derzeit stattfindenden Treffen der Vereinsvertreter dienen einer Entscheidungsvorbereitung und die CDU wird den Wünschen und Anliegen der Vereine nicht vorgreifen, sondern sich für diese bei der politischen Umsetzung einsetzen – vorbehaltlich der Finanzierung.

Es bleibt jedenfalls festzuhalten, dass mit dem Bau eines Generationentreff endgültig aus dem viel zitierten „Aus 3 mach 1“ ein „Aus 3 mach 3“ wird, da durch die Stadt zukünftig das Spessart Forum, der Konzertsaal und der Generationentreff zu unterhalten sind. Ferner muss angemerkt werden, dass für ein Jugendzentrum noch keine abschließende Lösung vorliegt, da nach bisherigem Sachstand der Generationentreff ohne ein Jugendzentrum gebaut werden soll.

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