CDU – Fraktion äußert sich zum Rückzug des Stadtverordneten Wolfgang Nill

Der Rückzug des langjährigen CDU-Stadtverordneten Wolfgang Nill, der aufgrund der Einstellung des SPD-Funktionärs Stefan Ziegler als Marketingleiter des Kurbetriebes sein Mandat zurückgab, bestimmt weiterhin die Diskussionen in Bad Soden – Salmünster. Zum Ausscheiden des verdienten langjährigen Mandatsträgers infolge der von vielen Bürgern als „Vetternwirtschaft“ kritisierten Personalie äußert sich die CDU-Fraktion in einer Pressenotiz.

„Es ist bedauerlich, dass mit Wolfgang Nill, der neben seinen kommunalpolitischen Aktivitäten beispielsweise auch bei den „Schlossgeistern“ des Huttenschlosses und beim Förderverein zum Erhalt des Freischwimmbades aktiv war, wieder ein ehrenamtlich tätiger Bürger das Handtuch wirft“, so der CDU-Fraktionsvorsitzende Andreas Sobrino. „Es ist schon lange ein Ärgernis, dass konstruktive Vorschläge in den städtischen Gremien knallharter Machtpolitik unterworfen werden. Anscheinend sind Anregungen und Ideen, die aus der Bürgerschaft über die Mandatsträger an die Führung der Stadt herangetragen werden, nicht willkommen. Auch mancher Ortsbeirat und Vereinsvertreter kann bekanntlich hiervon ein Lied singen“, so Sobrino weiter.

Dabei sei aus Sicht der CDU in vielen Bereichen der Stadt dringender Bedarf an sachlich-kreativer Diskussion, findet der Stadtverbandsvorsitzende Johannes Wiegelmann: „Ob der städtische Gesamtschuldenberg von 60 Mio. EUR oder die jährlichen Verluste des Kurbetriebes von 1,7 Mio. EUR, es gibt wahrlich genug Probleme in Bad Soden-Salmünster, so dass man um jeden Bürger froh sein sollte, der bereit ist, an deren Lösung mitzuarbeiten“.

Es bleibe zu hoffen, dass die Führung der Stadt aus diesem erneuten Verlust einer wichtigen Persönlichkeit ihre Lehren ziehe. „Jedes Gemeinwesen ist dringend auf die Mitarbeit der Leute angewiesen, die in diesem verwurzelt sind und sich mit diesem identifizieren. Nur mit Hauptamtlichen, die in den Kategorien zeitlich befristeter Karrieren denken, lässt sich keine Zukunft gestalten“ so die CDU-Vertreter abschließend.

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