Verkauf des Grundstücks am Wallfahrtskreuz Alsberg

CDU äußert Unverständnis für Verhalten der Stadtverwaltung

Mit Verwunderung hat die CDU Bad Soden – Salmünster zur Kenntnis genommen, dass die Stadt offenkundig kein Interesse am Kauf eines Grundstücks am Ortseingang von Alsberg hat. Hessenforst hatte der Stadt dieses Grundstück unweit des Ortschildes und der Einfahrt zum Golfplatz zum Kauf angeboten, die Stadt aber hieran kein Interesse gezeigt.

Dieses Gelände hat für die Alsberger Bürger, aber auch für die katholische Bevölkerung im Umland eine außergewöhnliche Bedeutung. „Auf dem betreffenden Grundstück steht das Kreuz, zu welchem seit Generationen die traditionellen jährlichen Wallfahrten aus den umliegenden Ortschaften abgehalten werden“ so der stellvertretende CDU-Vorsitzende Christian Müller, selbst Bürger des kleinsten Stadtteiles. Die Alsberger befürchten, dass bei einem nun wohl geplanten Verkauf an eine Privatperson die heutigen Nutzungsrechte deutlich eingeschränkt oder gar verwehrt werden könnten. Müller: „Wenn dieses Grundstück an eine Privatperson verkauft wird, könnte diese jederzeit den Zutritt zum Kreuz verwehren oder gar dessen Abbau fordern. Da die Wallfahrten ein prägendes Element und wichtiges Kulturgut unseres Dörfchens sind, kann dies keinesfalls im Interesse von Alsberg sein!“

Es sei sehr verwunderlich, dass dieses Anliegen seitens des Magistrates weder an den Ortsbeirat noch an die Kirchengemeinde herangetragen worden sei, sondern es erst persönlicher Kontakte eines Ortsbeiratsmitglieds zum Hessenforst bedurfte, um zu erfahren, dass die Verwaltung eigenmächtig Ablehnung signalisiert habe. Hierzu die CDU-Stadtverordnete Nicole Pfahls: „Hier hätten wir uns wirklich mehr Sensibilität und Bürgernähe gewünscht. Jeder, der sich der christlichen Tradition unseres Dorfes verbunden fühlt, weiß, wie wichtig uns dieses mit starkem Engagement einiger Alsberger Familien errichtete und von diesen gepflegte Kreuz  am Ortseingang ist.“

Man hoffe nun, dass es noch nicht zu spät sei und fordere den Magistrat auf, schnellstmöglich mit dem Hessenforst in die Verhandlungen über einen Kauf zumindest des Teil-Grundstückes, auf dem sich das Kreuz befindet, einzutreten. „Auch die Kirchengemeinde Alsberg könnte zu etwaigen Verhandlungen sicherlich einen konstruktiven Beitrag leisten, sofern man sie angemessen einbindet.“, so die CDU Vertreter abschließend.

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