Finanzstaatssekretärin Dr. Bernadette Weyland spricht bei Heringsessen der CDU

Über ein voll besetztes Lokal konnte sich der CDU – Stadtverband Bad Soden –Salmünster anlässlich des traditionellen Heringsessens in der Gaststätte „Zum Hirsch“ in Salmünster freuen. Viele Parteimitglieder und Sympathisanten waren der Einladung gefolgt, um die neu ins Amt berufene Hessische Finanzstaatssekretärin Dr. Bernadette Weyland und den Landtagsabgeordneten Michael Reul zu hören. Weyland, langjährige Stadtverordnetenvorsteherin von Frankfurt, ließ durch ihr lockeres und volksnahes Auftreten erkennen, dass Sie ein „Kind der Kommunalpolitik“ ist, das dem Klischee des Berufspolitikers kaum entspricht. 

Der Stadtverbandsvorsitzende Johannes Wiegelmann wies in seiner Begrüßung darauf hin, dass man nun im zweiten Jahr in Folge eine Staatssekretärin der hessischen Landesregierung zu Gast habe. Dies verdeutliche, dass die engagierte Arbeit der kurstädtischen CDU auch überregional Anerkennung finde. „Wir müssen und werden unseren Weg des Einsatzes für die Interessen der Bürger unserer Stadt konsequent weitergehen. Dabei werden wir kreativ, aber auch unbequem bleiben“ so Wiegelmann.

Bernadette Weyland ging in ihren Ausführungen auf die unterschiedlichen Profile des städtischen und des ländlichen Lebens ein. So habe die Kinzigtal-Region, neben der schönen Landschaft und dem Erholungsangebot auch im kulturell-gesellschaftlichen Bereich einiges zu bieten. Familiäre Bindungen, Traditionen und ehrenamtliches Engagement seien noch weitaus stärker ausgeprägt als in den Großstädten. Diese Stärken gelte es zu nutzen, um, gerade im Hinblick auf den demo- graphischen Wandel, auch in den ländlichen Regionen langfristig ein lebenswertes Umfeld zu er- halten.

Was die Zusammensetzung der neuen hessischen Landesregierung betrifft, wies Frau Weyland darauf hin, dass sie selbst bereits über viele Jahre positiver Erfahrungen mit schwarz-grünen Koalitionen in Frankfurt verfüge. Bei den wichtigsten Knackpunkten, wie beispielsweise dem Flughafen-Ausbau, habe man vertretbare Kompromisse gefunden und in der Zusammenarbeit seien die hessischen Grünen verlässlicher und weniger ideologisch als die SPD, so dass man zuversichtlich auf eine erfolgreiche Legislaturperiode hoffen dürfe.

Der neu gewählte Landtagsabgeordnete Michael Reul berichtete von seinen ersten Erfahrungen in Wiesbaden. Neben einigen Anekdoten über die Schwierigkeiten eines Neulings im Landtag, stellte er die Ausschüsse vor, in denen er die CDU-Fraktion vertritt. Neben dem wichtigen Haushaltsaus- schuss, seinen Aktivitäten im Bereich Kultur und Bildung, sei darüber hinaus seine Tätigkeit als behindertenpolitischer Sprecher der Fraktion zu erwähnen. Auch inhaltlich, so Reul, habe man erste Impulse gesetzt. So werde beispielsweise das umstrittene Kinderförderungsgesetz (KiföG) auf Schwächen hin überprüft. Dennoch sei auch dieses Gesetz, trotz aller Kritik, besser als sein Ruf. „Schließlich“, so Reul, „sind durch dieses Gesetz 70 Mio. EUR zusätzlich in die Kinderbetreuung geflossen.“

Heringsessen anlässlich des politischen Aschermittwochs 2014
Heringsessen anlässlich des politischen Aschermittwochs 2014

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