CDU zur Stellenausschreibung des „Marketingdirektors im Kurbetrieb“

Nach Ansicht von Fraktion und Stadtverband der kurstädtischen CDU ergeben sich durch die Neuausschreibung der Stelle des „Kur – Marketingdirektors“ erhebliche neue Chancen. Da der Kurbetrieb jährlich Defizite von 1,5 bis 2 Mio. EUR einfahre, sei es offensichtlich, dass dort dringend neue Impulse benötigt würden, um aus der Misere herauszukommen. Dazu der CDU-Fraktionsvorsitzende Andreas Sobrino: „Der Kurbetrieb wird heute immer noch auf Basis eines zehn Jahre alten Gutachtens geführt, dabei ist im Gesundheitsmarkt so viel Bewegung, dass das Strategiekonzept eigentlich permanent überprüft und angepasst werden müsste.“

Vor diesem Hintergrund sehe die CDU die neu zu besetzende Stelle als Schlüsselfunktion, die entscheidenden Einfluss auf den zukünftigen Erfolg oder Misserfolg der Kur haben wird. Noch einmal Sobrino: „Es ist dringend erforderlich, diese Stelle mit einer bestens qualifizierten Persönlichkeit zu besetzen. Es muss jemand sein, der über langjährige Erfahrungen in unterschiedlichen Marketingfunktionen verfügt und in seiner Berufslaufbahn nachweisliche Erfolge zu verzeichnen hat. Darüber hinaus benötigt er ein überzeugendes und professionelles Auftreten, so dass er unsere Kurstadt nach außen angemessen repräsentieren kann. Schließlich ist es ja so geplant, dass der Stelleninhaber später in die Geschäftsleitung des Kurbetriebes berufen werden soll.“

Erleichtert ist man seitens der Christdemokraten, dass die Meldung, wonach der SPD-Stadtverordnete Stefan Ziegler diese Stelle „zugeschanzt“ bekommen sollte, sich wohl doch nicht bewahrheiteten. „Herr Ziegler hat selbst dementiert, an dieser Funktion interessiert zu sein. Offensichtlich hat er erkannt, dass diese Aufgabe mindestens eine Nummer zu groß für ihn ist“ so der stellvertretende CDU – Vorsitzende Christian Müller. Und weiter: „Schließlich wäre eine solche Personalie derart offensichtlich als sozialdemokratische Vetternwirtschaft erkennbar gewesen, dass er in dieser Funktion von Anfang an keinerlei Vertrauensvorschuss gehabt hätte. Es ist auch schwer vorstellbar, dass die GWL als Koalitionspartner der SPD diese Entscheidung ihren eigenen Anhängern hätte vermitteln können.“

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